Bücher aus und über Bayern

Die Bayerische Staatsbibliothek stellt seit Kurzem 26.000 digitalisierte Titel aus dem Zeitraum 1800 bis 1870 mit Bezug zu Bayern zur Verfügung.
Umgesetzt wurde eine erweiterte Volltextsuche in den per OCR erfassten Werken, die außer den Metadaten eines Treffers auch Teaser – Ausschnitte aus dem Text  – mit dem farblich hervorgehobenen Suchterm zurückliefert. Ein weiterer Klick ermöglicht den Sprung an die jeweilige Stelle im Volltext.
Neben der Einschlitzsuche bietet der Teil-OPAC auch eine im Vorhinein eingeschränkte Suche an, bei der der Erscheinungszeitraum eingegrenzt werden kann.
Darüberhinaus werden die in einem ausgewählten Treffer auftretenden Eigennamen, Ortsbezeichnungen und Nominalphrasen angezeigt, die anhand von Normdateien bzw. der Häufigkeit identifiziert werden und die inhaltliche Abdeckung des Werkes transparenter machen.
Das Ziel ist es, mittelfristig die Texte aller digitalisierten Bücher durchsuchbar zu machen und das entsprechende Buch dann natürlich auch sofort digital zu „liefern“.
Weitere Informationen bieten wir unter:
http://www.bsb-muenchen.de/Buecher-ueber-und-aus-Bayern.3131.0.html

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3 Antworten zu Bücher aus und über Bayern

  1. Philipp Gahn schreibt:

    Respekt! Natürlich auch für die bayerische Kirchengeschichte von Bedeutung.
    Bibliothekarisch interessant finde ich, welcher technische Aufwand für Digitalisierungen getrieben wird, ohne dabei im Mindesten an eine systematische Zuordnung der Inhalte zu denken. Die Sucheinstiege und die weiteren Verästelungen – so beeindruckend diese sein mögen – bleiben flach.
    Die systematische Erschließung als Teil der Sacherschließung gerät im Zuge des Digitalisierungsstress wohl endgültig unter die Räder.

  2. Armin Stephan schreibt:

    Und wieder können wir ein paar Tausend Werke aus unseren Magazinen heraus schmeißen!?

    • Philipp Gahn schreibt:

      Wenn wir diese Werke zusammenhangslos und ohne Interesse daran, eine Sammlung zusammenzutragen, eingestellt haben, können wir wohl anfangen, Pakete dieser Art für den Antiquar oder Altpapierhändler zu schnüren.
      Die Frage, was der jeweilige Zweck unserer Bestände ist und wie wir diese präsentieren, wurde und wird m.E. in unseren Kreisen viel zu wenig gestellt. Besonders in der Theologie konnte man eine gute Weile die Meinung hören, einen Theologen müsse ja prinzipiell alles interessieren, also sollte es bei theologischen Bibliotheken auch keine Sammlungseinschränkungen geben.
      Es ist dann zwar nicht alles gekauft worden, aber bei Nachlässen gingen gerne mal alle nicht vorhandenen Bücher 1:1 in die Regale der eigenen Bibliothek über. Mich juckt da fast ein wenig der Kalauer in den Fingern, dass vom damaligen Denken im Überfluss heute nur noch die Tendenz überflüssig zu sein übriggeblieben ist. Zu einem nicht unwesentlichen Teil ist dieses Problem hausgemacht.

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